Igelhaus bauen: Den Igel im Garten überwintern

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Foto: European Hedgehog/ Dave-F/ flickr

In Zeiten aufgeräumter und gepflegter Flächen schrumpfen gleichzeitig auch Unterschlupfmöglichkeiten für kleine Tiere. Im Herbst ist es ganz besonders der Igel, der sich nun auf die Suche nach einem geeigneten Quartier zum Überwintern macht. Zwar gibt es bereits im Handel entsprechende Igelhäuser zu kaufen, doch gerade Kindern macht es oft besonders viel Spaß, eine Behausung für den kleinen tierischen Freund selber zu bauen.

Und auch sonst lohnt es sich, es dem Igel bequem zu machen, denn im Gegenzug sorgt er für die Eindämmung der Schnecken im heimischen Garten und erweist sich so als nützlicher Helfer. Für den Standort gilt: Das Plätzchen für die Behausung sollte sich möglichst geschützt und an einem ruhigen Ort befinden, der möglichst nicht in der Nähe eines Gartenpfades liegt. Der Eingang sollte sich unbedingt auf der wetterabgewandten Seite befinden.

Für die Igelbehausung ist eine Größe von ca. 30 mal 30 Zentimetern ausreichend. In der Höhe sollten es etwa 20 Zentimeter sein. Der Eingang sollte, damit er auch katzensicher ist, eine Größe von 10 mal 10 Zentimetern nicht überschreiten. Am einfachsten und schnellsten baut man ein Igelhaus aus Ziegelsteinen. Diese werden lediglich – versetzt (für die Stabilität) – übereinander gestapelt. Als Dach eignen sich entweder Bretter, aber auch Waschbetonplatten oder viele Reisigzweige.

Um das Igelhaus auch regenfest zu machen, sollte es zusätzlich mit einer Plastikplane abgedeckt werden. Die Plane kann daraufhin zusätzlich mit etwas Laub bedeckt werden. Was das Innere der Behausung angeht, baut sich der Igel zwar sein Nest selbst, etwas Starthilfe kann man ihm trotzdem mit ein wenig Stroh geben. Übrigens: Das IZZ (Igelzentrum Zürich) rät, Igel im Winter nicht zuzufüttern, denn dies kann zum Beispiel im Spätherbst zur Folge haben, dass der Winterschlaf nicht angetreten wird. Es gibt einige wenige Ausnahmen, die man unter izz.ch nachlesen kann.

Foto: Bildlizenz CC BY 2.0

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